Infobrief für die Hessische Weiterbildung ǀ Ihr Weiterbildungsupdate ǀ 08.09.2026
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wichtiger Hinweis für Ihre Ausführungen und Verträge 2027: Die Übergangsregelung zur sozialversicherungsrechtlichen Einordnung von Honorarkräften in der Weiterbildung wurde zwar bis Ende 2027 verlängert – allerdings gelten bestehende Zustimmungserklärungen nicht automatisch weiter. Wenn Sie die Regelung auch im kommenden Jahr nutzen möchten, müssen Sie für 2027 eine neue Zustimmungserklärung Ihrer Lehrkräfte einholen.
Alle Details zu dieser Änderung sowie weitere aktuelle rechtliche Entwicklungen für die Weiterbildungsbranche haben wir für Sie auf unserer Übersichtsseite „Aktuelle Gesetze und Urteile“ zusammengefasst.
Auch in diesem Infobrief haben wir wieder viele weitere aktuelle Nachrichten, Förderhinweise und Fachinformationen für Sie zusammengestellt.
Demokratie, Freiheit und Vielfalt sind unumstößlich.
Das Ergebnis der gestrigen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erfüllt Weiterbildung Hessen e. V. mit großer Sorge. Das starke Abschneiden rechtsextremer und populistischer Kräfte ist ein deutliches Signal für eine fortschreitende gesellschaftliche Polarisierung.
Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer nimmt Weiterbildung Hessen e. V. Abschied von Thomas Krüger, der am 18. Juli 2026 im Alter von 71 Jahren verstorben ist. Als langjähriger Geschäftsführer von Weiterbildung Hamburg e. V. und engagierter Wegbereiter der Qualitätssicherung hat er die Weiterbildungslandschaft weit über Hamburg hinaus geprägt. Auch die Gründung und Entwicklung von Weiterbildung Hessen e. V. hat er mit seiner Erfahrung und seinem fachlichen Rat begleitet.
Die Erstbegutachtung oder Wiederholungsbegutachtung Ihrer Institution steht an? Sie interessieren sich grundsätzlich für die Mitgliedschaft bei uns? Dann melden Sie sich zu unserem monatlichen Online-InfoForum Zertifizierung & Mitgliedschaft an - wir beantworten gern Ihre Fragen.
Vom 31. August bis 4. September bietet die Bundesagentur für Arbeit in Hessen zahlreiche Präsenz- und Onlineveranstaltungen rund um Wiedereinstieg, berufliche Weiterbildung und Qualifizierung, Teilzeitausbildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Die Aktionswoche richtet sich insbesondere an Frauen, die beruflich ein- oder wiedersteigen beziehungsweise sich weiterentwickeln möchten. Mehr Infos
Ein BIBB-Webinar am 3. September nimmt die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz in den Blick. Anhand konkreter Materialien und Praxisbeispiele wird gezeigt, wie KI und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Aus- und Weiterbildung zusammengedacht werden können. Mehr Infos
Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 führt eine vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Markterkundungsreise in die Mongolei. Deutsche Unternehmen aus dem Aus- und Weiterbildungssektor können dort Kontakte zu Unternehmen, Behörden und potenziellen Kooperationspartnern aufbauen und Marktchancen erkunden. Anmeldungen sind noch bis zum 4. September möglich.Mehr Infos
Wie entstehen Meinungen im digitalen Raum – und wie lassen sich Informationen trotz Algorithmen, Informationsflut und gezielter Einflussnahme verlässlich einordnen? Die Fachtagung „Meinungsbildung im digitalen Raum: zwischen Freiheit und Verantwortung“ am 29. September 2026 in Fulda gibt Impulse aus Wissenschaft, Medien- und Bildungsarbeit und lädt zum Austausch über demokratische Urteilskraft, Verantwortung und Medienbildung ein. Mehr Infos
Auf der InnoVET-PLUS-Fachtagung am 8. und 9. Oktober in Berlin präsentieren 28 Förderprojekte Ansätze zu Fachkräftesicherung, Energiewende und digitalem Lernen mit KI. Das Programm richtet sich auch an Bildungseinrichtungen und greift unter anderem Microcredentials, KI-gestützte Lernbegleitung und neue Qualifizierungswege auf; Anmeldeschluss ist der 17. September. Mehr Infos
Das Bundesministerium für Bildung hat einen Referentenentwurf zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Fernunterrichts vorgelegt. Kern des Vorhabens ist die vollständige Abschaffung des veralteten Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG).
Ab dem 27.09.2026 treten die Regelungen der sogenannten EmpCo-Richtlinie in Kraft (in Deutschland umgesetzt im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb – UWG). Ab diesem Zeitpunkt gelten strengere Voraussetzungen für die Verwendung und Vergabe von Nachhaltigkeitssiegeln. Davon können auch Netzwerk- und Initiativenlogos betroffen sein, u.a. Logos mit Sozialbegriffen und Icons, die Soziales wie Integration und Familie abbilden. Mehr Infos
Eine Studie des BIBB und der Hochschule Bielefeld zeigt, dass generative KI in wissensintensiven Tätigkeiten besonders dort eingesetzt wird, wo Beschäftigte mehr Gestaltungsspielraum haben. In der untersuchten Berufsgruppe nutzten 37,3 Prozent generative KI; die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Arbeitsorganisation und Handlungsspielräumen für die Entwicklung von KI-Kompetenzen. Mehr Infos
Das BMAS hat Verbände darauf hingewiesen, dass Zustimmungserklärungen, die für den Zeitraum bis Ende 2026 erteilt wurden, nicht automatisch für das Jahr 2027 fortgelten. Bildungseinrichtungen, die die Übergangsregelung weiterhin nutzen wollen, sollten daher für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2027 neue Zustimmungserklärungen einholen. Die Übergangsregelung selbst wurde bis Ende 2027 verlängert. Mehr Infos
Zum neuen Ausbildungsjahr sind 22 modernisierte duale Ausbildungsberufe in Kraft getreten, darunter 19 Berufe der Bauwirtschaft. Mit den Neuordnungen werden unter anderem Digitalisierung, nachhaltiges Bauen und veränderte Arbeitsprozesse stärker in den Ausbildungsordnungen berücksichtigt. Mehr Infos
Seit dem 2. August 2026 gelten neue Transparenzpflichten nach dem EU AI Act. Sie betreffen unter anderem interaktive KI-Systeme wie Chatbots, Deepfakes sowie bestimmte KI-generierte oder manipulierte Inhalte. Nutzerinnen und Nutzer müssen in den vorgesehenen Fällen darüber informiert werden, wenn sie mit einem KI-System interagieren oder entsprechende Inhalte vor sich haben. Die EU-Kommission hat dazu Leitlinien und Erläuterungen veröffentlicht. Mehr Infos
Ausbildungsbetriebe und weitere Einrichtungen der beruflichen Bildung können bis zum 8. Oktober Förderanträge für weltweite Lernaufenthalte stellen. Gefördert werden Auslandsaufenthalte von Auszubildenden und betrieblichem Ausbildungspersonal zwischen Februar 2027 und Januar 2028. Mehr Infos
Mit der neuen Förderrichtlinie DiKAp unterstützt der Bund Projekte zur Stärkung digitaler Kompetenzen geringqualifizierter Beschäftigter. Antragsberechtigt sind unter anderem Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen, Kammern, Verbände sowie Hochschulen. Projektskizzen können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden. Am 3. September informiert ein digitales Webinar über die Antragstellung. Mehr Infos
Im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ fördert die bpb Projekte, die mit Dialog-, Begegnungs- und Bildungsformaten den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die demokratische Resilienz in ländlichen oder strukturschwachen Räumen stärken. Angesprochen sind ausdrücklich auch Bildungsträger und Dachverbände; Anträge können bis zum 2. Oktober 2026 eingereicht werden. Mehr Infos
Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert auch 2027 zeitlich begrenzte Projekte, die neue Methoden und Konzepte der politischen Bildung entwickeln, erproben oder weiterentwickeln. Anträge können bis zum 15. Oktober 2026 gestellt werden; frühestmöglicher Projektbeginn ist der 1. März 2027. Mehr Infos
Die IHK Frankfurt am Main sucht für das Geschäftsfeld Aus- und Weiterbildung einen Geschäftsführer (m/w/d) Aus- und Weiterbildung. Im Sinne eines strukturierten Übergangsprozesses soll der künftige Inhaber bzw. die künftige Inhaberin der Stelle möglichst frühzeitig im Jahr 2027 in die IHK Frankfurt am Main eintreten und im Geschäftsfeld Aus- und Weiterbildung beschäftigt werden, idealerweise bereits ab 1. Januar 2027. Mehr Infos