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Digitalisierung braucht Sozialkompetenz - Weiterbildung Hessen e.V. veröffentlicht Qualitätsbericht

Frankfurt am Main, 04.08.2017 – Der Verein Weiterbildung Hessen e.V. hat seinen sechsten Bericht zur Situation und Zukunft der hessischen Bildungswirtschaft herausgebracht. »Zur Pressemeldung

Die Arbeitswelt verändert sich, und das spüren neben anderen Branchen auch alle, deren Geschäft die Weiterbildung ist. Wo durch Vernetzung und Digitalisierung Inhalte jederzeit verfügbar sind, verschwimmen feste Zeiten und Orte für Arbeit, ebenso wie für Fortbildung. Auch entsteht durch fortschreitende Technisierung ein erhöhter Schulungsbedarf in den Feldern Sozialkompetenz und Kommunikation. Parallel verändern sich die Wertevorstellungen in der Gesellschaft: an die Stelle von Karrieredenken tritt oft der Wunsch nach Work-Life-Balance und passenden Kursangeboten. Eine weitere Herausforderung für die Bildungswirtschaft ist es, eine große Zahl zugewanderter Menschen mit unterschiedlichster Bildungshistorie in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wie gehen Anbieter in Hessen mit diesen Trends und Aufgaben um und was prognostizieren sie selbst für die Zukunft? Weiterbildung Hessen e.V. hat seine Mitglieder befragt – über 300 Unternehmen der allgemeinen, beruflichen und politischen Bildung – und das Ergebnis im Qualitätsbericht 2017 zusammengefasst.

Bildungsanbieter in Hessen sind sich der Herausforderungen bewusst, die der strukturelle Wandel in der Berufswelt und die Zuwanderung mit sich bringen. Claus Kapelke, Vorstandsvorsitzender von Weiterbildung Hessen e.V., drückt es so aus: „Im Weiterbildungsgeschäft gilt wie in allen Branchen: wer Trends verschläft, läuft Gefahr, bald nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein.“ Die Mitglieder des Vereins setzen daher neben neuen Angebotsformaten stark auf die pädagogisch-didaktische und interkulturelle Weiterentwicklung der Lehrkräfte. Kapelke dazu: „Gute Bildungsarbeit bedeutet auch, Lernende auf hohem Niveau zu beraten, zu begleiten und Konflikte zu bewältigen.“

Die Zukunftsaussichten beschreibt die Branche im Qualitätsbericht als überwiegend gut: jede zweite Einrichtung erwartet einen Anstieg der Bildungsnachfrage in den kommenden zwei Jahren, rund 40 % gehen von einer konstanten Nachfrageentwicklung aus. Im Schnitt haben 2016 in jeder Bildungseinrichtung 2.780 Personen eine Weiterbildung gemacht. Das ist der höchste Teilnehmerstand seitdem Weiterbildung Hessen e.V. den Qualitätsbericht veröffentlicht.

Weiterbildung Hessen e.V. ist der größte Branchenverband für Weiterbildung im Bundesland. Die Mitglieder haben eine Qualitätszertifizierung durchlaufen und tragen das Prüfsiegel „Geprüfte Weiterbildungseinrichtung“. Das Siegel ist für Weiterbildungsinteressierte ein Indiz für gute Qualität und bietet unter anderem Vorteile bei der Beantragung von öffentlichen Fördermitteln. Der Verein betreut im Auftrag des Landes Hessen außerdem verschiedene Bildungsprojekte wie „ProAbschluss“ und die Hessische Weiterbildungsdatenbank. Der Qualitätsbericht gibt alle zwei Jahre einen kompakten Überblick über die strukturellen Besonderheiten der Weiterbildungslandschaft.

Qualitätsbericht 2017 downloaden

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Jennifer Tork, Weiterbildung Hessen e.V., überreicht den Qualitätsbericht an Vorstandsvorsitzenden Claus Kapelke.

Tork

Jennifer Tork M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Mitgliederservice

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