Weiterbildung Hessen e.V.
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Gefördert aus Mitteln des HMWEVL und
der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds

Gefördert durch

Online-Befragung zur Digitalisierungsgrad der hessischen Bildungsanbieter

mit unserer Umfrage möchten wir herausfinden, wie hoch der Digitalisierungsgrad der hessischen Bildungsanbieter bereits ist und welche Zukunftsperspektiven sich abzeichnen. Dazu möchten wir Sie u. a. zum Einsatz von Instrumenten des Online-Marketings, zur Digitalisierung interner Prozesse sowie zu Möglichkeiten der Flexibilisierung von Arbeitsprozessen befragen.  

Wir wären Ihnen daher sehr dankbar, wenn Sie sich ca. 10 Minuten Zeit nehmen und an der Umfrage von Weiterbildung Hessen e. V. bis spätestens 16. November 2018 teilnehmen.  

Sie finden die Online-Befragung unter:

https://www.surveymonkey.de/r/WeiterbildungHessen

Die Erfassung und Auswertung erfolgt anonym, so dass keine Rückschlüsse auf Ihre Einrichtung möglich sind.  

Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen oder Anmerkungen:

Frau Somayeh Gandomi

gandomi@wb-hessen.de

Tel.: 069/9150129-11

Diskussionsveranstaltung am 12. September 2018: Digitale Lehrmethoden in der beruflichen Weiterbildung

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde den Teilnehmenden der hessischen Weiterbildungslandschaft ein Überblick zu unterschiedlichen digitalen Lehrmethoden gegeben. Außerdem wurde anhand der aktuellen Umfrage von Weiterbildung Hessen e.V. aufgezeigt, in welchem Umfang digitale Lehrmethoden bereits bei hessischen Weiterbildungsanbietern eingesetzt werden. An konkreten Beispielen wurden schließlich eine Online-Akademie sowie ein Blended-Learning-Angebot vorgestellt und Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen digitaler Lehrmethoden in der betrieblichen Weiterbildung diskutiert.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Referenten

  • Herrn Uwe Hensel — IBB Institut für Berufliche Bildung AG,
  • Herrn Stefan Deibel — SPIE Akademie,
  • Herrn Holger Fischer — Confidos Akademie Hessen,

an die Moderatorin

Doris Krüger-Röth — Stadt- und Regionalentwicklung,

sowie alle ca. 60 Teilnehmenden, die mit ihren fachlichen Expertisen dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltung gut gelungen ist!

Sehen Sie hier einige Eindrücke der Veranstaltung!

Dokumentation der Diskussionsveranstaltung: „Digitale Lehrmethoden in der beruflichen Weiterbildung“

Hier können Sie die Beiträge zur Veranstaltung herunterladen:

1. Präsentation - WBH

2. AG-2 Digitale Lernmethode - Stadt- und Regionalentwicklung

3. Virtualisierung der Weiterbildung - IBB

4. Lernen 4.0 Renaissance - SPIE Akademie und Confidos Akademie Hessen

5. Blended Learning - Confidos Akademie Hessen

Auswirkungen der Digitalisierung auf die berufliche Weiterbildung

Als größter hessischer Branchenvertreter im Bildungsbereich und aufgrund seines spezifischen Know-hows wurde Weiterbildung Hessen e.V. beauftragt, das Projekt „Auswirkungen der Digitalisierung auf die berufliche Weiterbildung – Konzeptionelle Grundlage für Bildungsanbieter“  in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung zu erarbeiten.

Projektlaufzeit
01.12.2017 bis 30.11.2018

  • Verbesserung des Informationsstandes der hessischen Bildungsanbieter über die (möglichen) Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf die berufliche Weiterbildung und die sich aus dem technologischen Wandel ergebenden Anpassungen an Lehrinhalte und Lernformate
  • Publikation einer konzeptionellen Grundlage für Weiterbildner, um Digitalisierung in ihrem Weiterbildungsangebot zu verankern

Die fortschreitende Digitalisierung verändert sämtliche Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensbereiche. Sie beschleunigt Kommunikationsflüsse, macht Wissen zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar, vernetzt Menschen ebenso wie Maschinen und schafft Datensysteme, deren automatisierte Auswertung vollkommen neue Anwendungen ermöglicht. Neue Geschäftsmodelle entstehen, die zu Wachstum und mehr Beschäftigung führen können; gleichzeitig steigt der Veränderungs- und Wettbewerbsdruck in Volkswirtschaften und Unternehmen – mit unmittelbaren Folgen auch für die Beschäftigten.

Das Land Hessen begreift diese Entwicklung auch als Gestaltungsaufgabe und als Chance. Im Dialog mit rund 500 Vertreterinnen und Vertretern von Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe, von Forschungseinrichtungen, Kammern und Verbänden wurde die Strategie „Digitales Hessen“ entwickelt. Diese Strategie zielt darauf ab, die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die wirtschaftliche Entwicklung in Hessen zu fördern sowie den Ressourcenverbrauch zu reduzieren.

Die Strategie Digitales Hessen berücksichtigt die klassischen Handlungsfelder, in denen das Land Hessen direkten Einfluss nehmen kann (Bildungswesen, Verwaltung, Verbraucherschutz, Telekommunikation und Regulierung, Wissenschaftsförderung, Wirtschafts- und Technologieförderung), ebenso wie solche Technologie- und Anwendungsbereiche, in denen die Landespolitik durch Anreize und Unterstützung wirkt (z. B. Wirtschaftsbereiche, Energie, Mobilität, Gesundheit, Wohnen, IT-Infrastruktur).

Zur Stärkung der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen an die durch den technologischen Wandel verursachten Veränderungen kommt dabei dem Bildungssektor eine zentrale Bedeutung zu. Neben Schulen und Hochschulen sind hier auch die Weiterbildungseinrichtungen gefordert. Im Rahmen der Strategie Digitales Hessen ist daher vorgesehen, dass das Land Hessen Weiterbildungseinrichtungen dabei unterstützt, die Digitalisierung stärker in ihren Lehrplänen und ihrer IT-Ausstattung zu berücksichtigen.