Die Konferenz startete mit Eröffnungsstatements von Bundesministerin Bärbel Bas und Bundesministerin Karin Prien, die die Bedeutung von Weiterbildung für Fachkräftesicherung, Innovation und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorhoben. Eine Keynote von OECD-Generalsekretär Mathias Cormann bot internationale Perspektiven auf die Rolle von Qualifizierung in Zeiten globaler Krisen.
In einer hochkarätig besetzten Paneldiskussion diskutierten Vertreter:innen der Ministerien, Sozialpartner und der Bundesagentur für Arbeit den aktuellen Stand der Nationalen Weiterbildungsstrategie. Themen waren unter anderem flexible Bildungswege, der Zugang zu Qualifizierungsangeboten und die Frage, wie Menschen im Wandel der Arbeitswelt besser begleitet werden können.
Einen besonderen Impuls setzte Prof. Dr. Lisa Herzog mit einer philosophischen Betrachtung zu „Arbeit, Weiterbildung und Identität in der Transformation“, in der sie die Bedeutung von Orientierung, Reflexion und institutioneller Stabilität betonte.
Am Nachmittag boten fünf Sessions Einblicke in zentrale Bereiche der beruflichen Weiterbildung – von Grundbildung und Nachqualifizierung über zielgruppengerechte Weiterbildung bis hin zu innovativen Bildungswegen und regionalen Kooperationen. Die Diskussionen machten deutlich, wie vielseitig die Anforderungen an moderne Weiterbildung sind und wie eng sie mit dem Strukturwandel verknüpft bleibt.
Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten sich zahlreiche Organisationen der Weiterbildungslandschaft. Weiterbildung Hessen e.V. führte viele intensive Gespräche über regionale Kooperationen, die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen, digitale Entwicklungen und die Herausforderungen für Bildungseinrichtungen im Transformationsprozess. Der Austausch bot wertvolle Anknüpfungspunkte für Vernetzung und zukünftige Zusammenarbeit.
Die Nationale Weiterbildungskonferenz 2025 zeigte insgesamt, wie zentral Weiterbildung für wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Entwicklungschancen ist. Sie setzte wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Nationalen Weiterbildungsstrategie – und bot Raum für neue Ideen, neue Kontakte und neue Perspektiven.



