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Der Nachqualifizierungspass

Interessierte der Nachqualifizierung haben ihre beruflichen Kompetenzen an unterschiedlichen Arbeitsplätzen und in verschiedenen Berufszusammenhängen erworben. Dadurch weisen sie unterschiedliche Lebens- und Berufsbiographien auf. Der formale Nachweis ihrer Tätigkeiten fehlt aber häufig. Für eine Nachqualifizierung müssen zunächst die Berufs- und Arbeitserfahrungen sowie alle weiteren beruflich verwertbaren Kompetenzen erfasst und dokumentiert werden.

Der Nachqualifizierungspass bringt als einheitliches Dokument mit einer strukturierten Vorgehensweise allen Beteiligten Vorteile: den Beratenden, den Bildungsträgern sowie den für die Externenprüfung zuständigen Stellen.

Vor allem dient der Nachqualifizierungspass als Dokumentationsinstrument denjenigen, die durch die Nachqualifizierung einen Berufsabschluss erwerben möchten. So erhalten sie eine einheitliche Dokumentation und verlässliche Bilanzierung sämtlicher berufsrelevanter Kenntnisse und Erfahrungen, auf deren Basis die weitere Qualifizierungsplanung aufbauen kann.

Der Nachqualifizierungspass wurde gemeinsam mit drei hessischen Projekte des Bundesprogrammes "Perspektive Berufsabschluss"entwickelt: "Qualifizierung nach Maß" Darmstadt, Modulare Nachqualifizierung (MoNa) Frankfurt am Main und Nachqualifizierung im Südwestverbund (Eine Chance für Straffällige in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland).

Das Ergebnis ist ein gemeinsamer Nachqualifizierungspass für die Region Südhessen und das Rhein-Main-Gebiet.

Lebensbegleitendes Lernen nachweisen

Der Nachqualifizierungspass ist ein persönliches Dokument und soll die Nutzerinnen und Nutzer über den gesamten Qualifizierungsprozess und darüber hinaus begleiten.

Die beiden Teile des Passes orientieren sich an den unterschiedlichen Beratungsphasen. Die einzelnen Dokumente leitet an die jeweils zuständige Stelle weiter.