Fachthemen

Nationale Weiterbildungsstrategie

Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie wollen Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit ihre Anstrengungen für Weiterbildung und Qualifizierung bündeln. Unter anderem sollen in einem Innovationswettbewerb „Digitale Plattform Berufliche Weiterbildung“ modulare interaktive Lernplattformen entwickelt werden.

Strategiepapier als pdf

Hessische Qualifizierungsoffensive

Mit der Qualifizierungsoffensive unterstützt das Hessische Wirtschaftsministerium hessische Jugendliche und Beschäftigte bei der Aus- und Weiterbildung. Förderangebote sollen zum einen den Zugang zu beruflicher Bildung vereinfachen, zum einen werden Strukturen und Rahmenbedingungen für flexible und zukunftsfähige Qualifizierungen geschaffen.

Richtlinie zur Hessischen Qualifizierungsoffensive als pdf

Projekte von Weiterbildung Hessen e.V. im Rahmen der Qualifizierungsoffensive

Digitalstrategie des Landes Hessen

Die Strategie Digitales Hessen zielt darauf ab, die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, um die Lebensqualität und die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes zu verbessern. Gleichzeitig besteht die Chance, durch Digitalisierung Ressourcenverbrauch und wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig zu entkoppeln. Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern dient der Gesellschaft.

Was heißt das für die Weiterbildung?

Qualifikationsanforderungen für Beschäftigte beinhalten zunehmend den Umgang mit digitalen Medien. Für die betriebliche Aus- und Weiterbildung heißt das: Ausbildungspersonal und Auszubildende benötigen technische und medienpädagogische Fähigkeiten und das Potenzial digitaler Medien muss zielgerichtet aktiviert werden

Mehr Infos zur Digitalstrategie

News und Veranstaltungen zu Bildung 4.0

AZAV

Wenn Sie Arbeitsmarktdienstleistungen im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit anbieten möchten, ist die AZAV (Akkreditierungs- + Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) die gesetzliche Voraussetzung. Die Grundlage ist § 178 SGB III und die Verordnung vom 5. April 2012.

Die Bundesagentur für Arbeit hat dieses Zulassungsverfahren eingeführt, um Qualität und Effizienz von Arbeitsmarktdienstleistungen zu verbessern sowie Transparenz und Vergleichbarkeit unter den Anbietern zu erreichen. Im Mai 2019 veröffentlicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Ihren in Auftrag gegebenen Forschungsbericht " Evaluation des Verfahrens zur Akkreditierung von Fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch". Die Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

Sie sind Mitglied bei Weiterbildung Hessen e.V. und planen die Akkreditierung durch AZAV?
Wir arbeiten mit mehreren Fachkundigen Stellen zusammen und informieren gerne über Sonderkonditionen.

Möchte ein Bildungsträger Maßnahmen der Arbeitsförderung durchführen, benötigt er in jedem Fall eine Trägerzulassung durch eine Fachkundige Stelle.

Die Trägerzulassung ist Voraussetzung für die Teilnahme an Ausschreibungen der Bundesagentur für Arbeit oder Gutscheinmaßnahmen in den folgenden Fachbereichen:

  • Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung
  • Ausschließlich erfolgsbezogen vergütete Arbeitsvermittlung
  • Maßnahmen der Berufswahl und Berufsausbildung
  • Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung
  • Transferleistungen
  • Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsplatz

Ist die Trägerzulassung erreicht, sind gegebenfalls Maßnahmenzulassungen erforderlich für

  • Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein)
  • Maßnahmen zur Beruflichen Weiterbildung nach § 81 (Bildungsgutschein)

Im Rahmen dieses Zulassungsverfahrens wird u.a. das Bildungsziel auf seine Arbeitsmarktrelevanz geprüft, ob Methoden und Vorgehen auf die Zielgruppe abgestimmt sind, wie die Teilnahmebedingungen gestaltet sind und ob die Kosten angemessen sind.

Empfehlungen des Beirats der Bundesagentur für Arbeit zur Maßnahmenzulassung


Bundesdurchschnittskostensätze für

Die Verordnung schreibt kein bestimmtes Qualitätssicherungssystem für Bildungsträger vor.

Der Nachqualifizierungspass

Interessierte der Nachqualifizierung haben ihre beruflichen Kompetenzen an unterschiedlichen Arbeitsplätzen und in verschiedenen Berufszusammenhängen erworben. Dadurch weisen sie unterschiedliche Lebens- und Berufsbiographien auf. Der formale Nachweis ihrer Tätigkeiten fehlt aber häufig. Für eine Nachqualifizierung müssen zunächst die Berufs- und Arbeitserfahrungen sowie alle weiteren beruflich verwertbaren Kompetenzen erfasst und dokumentiert werden.

Der Nachqualifizierungspass bringt als einheitliches Dokument mit einer strukturierten Vorgehensweise allen Beteiligten Vorteile: den Beratenden, den Bildungsträgern sowie den für die Externenprüfung zuständigen Stellen.

Vor allem dient der Nachqualifizierungspass als Dokumentationsinstrument denjenigen, die durch die Nachqualifizierung einen Berufsabschluss erwerben möchten. So erhalten sie eine einheitliche Dokumentation und verlässliche Bilanzierung sämtlicher berufsrelevanter Kenntnisse und Erfahrungen, auf deren Basis die weitere Qualifizierungsplanung aufbauen kann.

Der Nachqualifizierungspass ist ein persönliches Dokument und soll die Nutzerinnen und Nutzer über den gesamten Qualifizierungsprozess und darüber hinaus begleiten.

Die beiden Teile des Passes orientieren sich an den unterschiedlichen Beratungsphasen. Die einzelnen Dokumente leitet an die jeweils zuständige Stelle weiter.

Der Nachqualifizierungspass wurde gemeinsam mit drei hessischen Projekte des Bundesprogrammes "Perspektive Berufsabschluss"entwickelt: "Qualifizierung nach Maß" Darmstadt, Modulare Nachqualifizierung (MoNa) Frankfurt am Main und Nachqualifizierung im Südwestverbund (Eine Chance für Straffällige in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland).

Das Ergebnis ist ein gemeinsamer Nachqualifizierungspass für die Region Südhessen und das Rhein-Main-Gebiet.

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